Drei Millionen Franken fur Holographielabor zur Erforschung biologischer Molekule

Fur den Neubau des Holographielabors des Physik-Institutes an der Universitat Zurich-Irchel bewilligte der Regierungsrat einen Kredit von 2,98 Millionen Franken. 2001-01-31

mo. Fur das experimentelle Forschungslabor mussen erschutterungsfreie Arbeitsraume zur Verfugung stehen, die vor magnetischen Wechselfeldern abgeschirmt sind. Der Regierungsrat hat darum beschlossen, ein von den bestehenden Gebauden vollig abgelostes, freistehendes und antimagnetisches experimentelles Forschungslaboratorium fur die Elektronen-Holografie zu errichten.

Mit einer neu entwickelten "Elektronen-Punktquelle" werden Struktur und Funktionen biologischer Molekule untersucht. Das Verfahren wurde von Prof. Dr. Hans-Werner Fink, Professor fur Experimentalphysik an der Universitat Zurich, entwickelt. Vergleichbar mit der Erfindung des Rasterelektronenmikroskops wird auch die "Elektronen-Punktquelle" das Verstandnis biologischer Systeme fordern. Mit dieser Methode konnte vor kurzem gezeigt werden, dass DNS-Molekule die Eigenschaft haben, elektrischen Strom zu leiten. Damit konnten vollig neue elektronische, molekulare Bauteile oder eines Tages sogar organische Computer-Chips entwickelt werden.

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Quelle:
http://www.kanton.zh.ch/Appl/webktzh.nsf/ddfb64bddbd4f76dc12567eb00619cf9/0f0f534667f2815ac12569d8002ed288?OpenDocument

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